Irgendwann im Januar dachte ich mir: Ich müsste mal mehr in meinem Blog machen. Da war einfach nichts passiert, weil ich keine Zeit fest dafür eingeplant habe. Und Zeit blieb natürlich nicht einfach so irgendwo übrig.

Also musste ich mir überlegen, wie ich das ändere. Vorher musste ich mir aber genau überlegen, was ich eigentlich wollte und was mein Ziel war. „Mehr im Blog machen“ reicht nicht. Selbst, wenn du zwei Stunden pro Woche dafür einplanst. Dann passiert was auf dem Blog, aber macht es dich glücklich? Reicht das?

Deswegen hab ich es SMART gemacht:

Spezifisch

Messbar

Attraktiv

Realistisch

Terminiert.

 

Zwei Artikel pro Woche innerhalb der nächsten vier Wochen. Von dem Pensum wusste ich, dass ich es schaffen würde, und hätte gleichzeitig einen Termin, nach dem ich überprüfen könnte, ob ich das so weitermachen kann. Laut SMART fehlte da nur noch die Antwort auf die Frage, ob das attraktiv wäre. Darin steckt zwar ein Haufen Arbeit, aber ich hatte Lust darauf, also ja.

Ergo: Alle Zeitplanung hilft nichts, wenn die Ziele nicht klar sind und einfach nur „ich müsste mal“ auf der Liste steht.

 

Weiterlesen? Hier wurde zur SMART-Methode geschrieben:

Ganz knapp befasst sich die AOK (ja Krankenkasse) mit SMART im Zeitmanagement:

http://www.aok-business.de/fachthemen/wirtschaft-und-soziales/zeitmanagement/zeitmanagement-ganz-smart/

Die Uni Bielefeld fasst in diesem Dokument alles Wissenswerte rund um Zeitmanagement und SMART (nicht nur) für Studierende zusammen:

http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/scs/pdf/leitfaeden/studierende/zeitmanagement.pdf

Meine Kollegin Annika Bühnemann hat erst kürzlich im Literaturcafé die SMART-Methode verwendet, um zu bestimmen, welche sozialen Netzwerke für Buchautoren passen. Sehr lesenswert, wie sie die Methode beschreibt.

http://www.literaturcafe.de/welches-soziale-netzwerk-ist-das-richtige-fuer-buchautoren/