Weltweit sind im November hunderttausende Menschen an einem Schreibmarathon beteiligt. Das Projekt heißt NaNoWriMo (http://nanowrimo.org/). Dieses Jahr bin ich zum dritten oder vierten Mal dabei, und eigentlich hatte ich gehofft, dass ich bis zum Bergfest am 15. November auch die Hälfte der Strecke geschafft habe. Das bedeutet, ich hätte 25.000 Wörter schreiben müssen, denn insgesamt sind 50.000 Wörter zu schreiben. Und selbst für einen routinierten Schreiber wie mich ist das harte Arbeit, nicht ohne Weiteres zu schaffen oder wie manche sagen „absoluter Schreibwahnsinn“. Nachdem ich in der Monatsmitte das Ziel noch nicht erreicht hatte, war ich skeptisch.

Der Wettbewerb läuft jedes Jahr anders und hängt ganz davon ab, wie fit du bist, wie ausgeschlafen, ob du gut vorbereitet bist. Offen gestanden bin ich dieses Jahr nicht besonders gut vorbereitet gestartet dafür hatte ich zu viel Arbeit mit den Kurzromanen, ganz nebenbei läuft ja noch die Reihe „Liebe“ und es gibt das neue Projekt mit dem Psychothriller Club. Aber weil ich nicht zu den Menschen gehöre, die so schnell aufgeben, habe ich einfach weiter geschrieben und noch einen Gang zugelegt. Am letzten Wochenende konnte ich sogar einen kleinen Puffer raus arbeiten. Allerdings darf jetzt nicht wirklich etwas dazwischen kommen, wenn ich das Ziel noch erreichen will. Denn es sind noch etwas mehr als 7200 Wörter zu schreiben. Aber ich habe Hoffnung.

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Man muss natürlich immer dazu sagen, dass sich eine sehr routinierte Schreiberin bin, ich habe es gelernt und bin alleine durch meine tägliche Arbeit im Dauertraining. Das ist noch ganz anders, als bei meinem ersten Schreibmarathon vor (ich hab es vergessen wie vielen) Jahren. Trotzdem kann ich jeden ermutigen, es zu versuchen. Wenn es für euch in diesem Jahr zu spät ist, dann seid im nächsten Jahr dabei.