Anna Thur

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Lieblingsfilm 1 von 5: Der Club der toten Dichter

Kleinbaum_Club_Dichter_Thur_BlogWie angekündigt werde ich in dieser Woche jeden Tag einen meiner Lieblingsfilme posten. Der erste Film, der auch der Älteste der Fünf ist, ist „Der Club der toten Dichter“ oder „Dead Poets Society“, wie er im Original heißt.

Todd ist 1959 neuer Schüler am Elite-Internat. Schon sein Bruder hat hier brilliert und wirft Schatten auf Todd. Doch nicht alleine das speist Todds Selbstzweifel und Schüchternheit. Lehrer Keating, Absolvent der Schule und wie Todd neu, sticht aus dem starren Schulsystem heraus. Er regt die Schüler zu Poesie und wachem Geist an. Er setzt Impulse, die Todds Selbstvertrauen wachsen lassen.
Doch diese Poesie widerspricht der Disziplin und dem Pragmatismus der Schule. Es kommt zu
Konflikten zwischen Schulleitung/Lehrern/Eltern/Kindern. Und immer ist es der Konflikt zwischen
Sinnlichkeit und Starre. Als einer der Schüler trotz Verbot in Shakespeares Sommernachtstraum
auftritt, eskaliert die Situation. Der Schüler bringt sich um, Keating wird zum Schuldigen erklärt und der Schule verwiesen. In der Abschlussszene zeigt sich, wie herzlich die Schüler Keating verbunden sind und dass Todd gelernt hat. Selbstbewusst steigt er als Erster symbolisch auf den Tisch um Keating zu verabschieden.

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Thema von Anders Norén.