Anna Thur

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Gemeinsam Lesen: „Shotgun Lovesongs“

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

9783453437821_Cover163„Shotgun Lovesongs“ von Nickolas Butler werde ich heute Abend anfangen, ich bin dann auf Seite 9.

Klappentext:
Fünf Freunde aus einer Kleinstadt im Norden der USA. Durchs Schicksal auseinandergetrieben, lebt in allen die Sehnsucht nach der Nähe, die sie einst verband. Ein sentimentaler, kraftvoller Roman, der vielstimmig von den großen Themen Freundschaft, Heimat und Liebe erzählt.

»Nickolas Butler hat mir mit seiner selten zu findenden Ehrlichkeit und einer wunderschönen, unaufgeregten Liebesgeschichte das Herz gebrochen.«
Matthew Quick, Autor von »Silver Linings«

»Nickolas Butler hat ein Buch geschrieben, das so gut ist wie fünf Bier mit dem besten Kumpel.«
KulturSPIEGEL

 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Wir alle luden ihn zu unseren Hochzeiten ein.“

 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Die ersten zwei Seiten sind schon sehr poetisch. Es gibt eine Widmung für „Swan, der Sonnenuntergänge hören kann“ und ein Songtext von Bonnie ‚Prince‘ Billy:

Well I hope that somebody buddy
We have peace in our lives
Together or apart
Alone or with our wives
And we can stop our whoring
And pull the smiles inside
And light it up forever
And never go to sleep
My best unbeaten brother
This isn’t all I see

„I See A Darkness“

 

4. Habt ihr euch schonmal so sehr über einen Protagonisten geärgert oder euch von ihm genervt gefühlt, das ihr ein Buch deswegen abgebrochen habt, oder euch richtig durchkämpfen musstet?

Oh ja. Ich habe sehr viel Respekt vor den Buchbloggerinnen, die mir begegnet sind, die Bücher zu Ende lesen. Das kann ich einfach nicht. Das letzte Mal, dass mich eine Hauptfigur völlig genervt hat und ich deshalb das Buch abgebrochen habe, war bei Lukas Hartmanns „Abschied von Sansibar“. Klappentext und die ersten Seiten waren gut, deshalb habe ich es aus der Bibliothek mitgenommen und es ein paar Seiten lang versucht. So richtig sagen, was mich gestört hat, kann ich nicht mehr. Denn wenn ich ein Buch abbreche, vergesse ich es auch ganz schnell. Hier hat mich, glaube ich, einfach das Selbstmitleid der Hauptfigur oder seiner Mutter gestört. Das war so destruktiv. Und wenn das Buch nicht meins ist, warum sollte ich mich dann durchkämpfen? Das habe ich zum Abitur und im Studium gemacht, beruflich würde ich das sicher auch noch tun, aber wenn ich zum Spaß lese, macht es keinen Sinn mich zu quälen.

 

Wann lasst Ihr Euch von einem Buch quälen?

 

“Gemeinsam Lesen” ist eine Aktion von Aleshanee und Schlunzen-Bücher. Heute findet sie bei Schlunzen-Bücher statt.

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Thema von Anders Norén.