Anna Thur

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Gemeinsam lesen: „Nacht ohne Namen“ die 2.

„Gemeinsam Lesen“ ist eine Aktion von Aleshanee und Schlunzen-Bücher. Heute findet sie bei Aleshanee statt.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe mir dann endlich „Nacht ohne Namen“ von Jenny-Mai Nuyen noch einmal vorgenommen und gestern die letzte Seite gelesen. Am 24. März hatte ich das Buch nämlich schon beim Wickel und wollte es endlich beenden.

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(ISBN 978-3-423-76109-3, März 2015, 16,95 €)

Klappentext (Quelle dtv):

„Manche Menschen sind füreinander bestimmt. So wie Nicki und Canon. Sie haben ihre eigene Welt. U-Bahnfahren in der morgengrauen Großstadt. Verstehen sich fast ohne Worte. Und doch wissen sie nicht viel voneinander. Ihre wahren Namen zum Beispiel kennen sie nicht. Und als Canon verschwindet, kommt Nicki einem noch viel größeren Geheimnis in seinem Leben auf die Spur. Denn sie teilt Canon mit einem Dämon – einem Dämon, der in üblen Schwierigkeiten steckt …“

 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Diesmal wusste Nicki, dass sie jauchzte.“ (Das ist der letzte Satz des Buches.)

 

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Als ich das Buch das erste Mal bei der Aktion erwähnt habe, hatte ich gemischte Gefühle und dachte, es würde daran liegen, dass ich noch ganz am Anfang war. Das Buch lässt mich aber auch am Ende mit gemischten Gefühlen zurück.

Die Sprache der Autorin ist manchmal sehr schön und ich glaube, dass sie wirklich Talent hat. Das Buch erscheint mir aber nicht konsistent – sprachlich, dramaturgisch und was die Figuren betrifft. Ich habe immer im Hinterkopf, dass ich vom Verlag ein nicht fertiges (nicht korrigiertes und unlektoriertes) Leseexemplar bekommen habe, deshalb möchte ich auch auf eine Rezension verzichten. Denn was an dramaturgischen Unstimmigkeiten vielleicht noch ausgemerzt wurde, kann ich nicht beurteilen. Nur so viel: Es sind richtig gute Ansätze da, die Idee ist toll (überfordert einen manchmal aber, so, wie es umgesetzt ist) und ich könnte mir vorstellen, dass daraus eine Serie werden kann.

 

4.  Dass wir alle begeisterte Bücherwürmer sind und lesen, was wir so in die Finger bekommen, wissen wir ja… 😉 Aber gibt es auch (bestimmte, gewisse) Bücher, die wir niemals lesen würden? Wenn ja, welche sind das und warum?

Bücher, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg spielen, sind so gar nicht meins. Und dann gibt es noch ein paar Genres, aus denen ich eher selten Bücher lese und dann nur, wenn sie mich wirklich überzeugen. Dazu gehört Horror, Hardcore-Thriller, extreme Science-Fiction und deutsche Literatur nach 1945 bzw. Gegenwartsliteratur im Sinne von „hochkultureller“ Literatur. Also bspw. Heiner Müller und Ingeborg Bachmann liegen mir nicht. Gelesen, drüber geschrieben, sind mir aber nicht ans Herz gewachsen.

 

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr Lieblingsgenres?

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Thema von Anders Norén.