Freiheit: Thoreau wagte das Experiment (!) und ging im März 1845 in die Wälder, ließ alles hinter sich. Seine Notizen in „Walden“ erzählen davon. Aber eine Antwort darauf, ob der die Freiheit gefunden hat, gibt er nicht. Wir müssen, wie immer bei ihm, selbst denken.

 

“Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte.
Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen!
Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, daß ich nie gelebt hatte.”

 

Er baut ein Haus, lebt dort alleine und verdient seinen Lebensunterhalt mit seiner Hände Arbeit. Nach zwei Jahren und zwei Monaten kehrt er zurück. Sein Schlußkapitel von Walden fordert: Kenne dich selbst!

 

„Nach innen kehr dein Aug‘ und du wirst finden

An tausend unerforschte Regionen;

Bereise sie und werde wohl bewandert

In deiner eignen Heimatweltenkunde.“ (Thoreau: Walden, Diogenes 2015, S. 453)

 

Henry David Thoreau  |  Walden  |  Hardcover Leinen, 512 Seiten | € (D) 19.90 / sFr 28.90* / € (A) 20.50 Fakten:

Henry David Thoreau
Walden oder Leben in den Wäldern
Aus dem Englischen von Emma Emmerich und Tatjana Fischer
Hardcover Leinen, 512 Seiten
Erschienen im April 2015

ISBN 978-3-257-06932-7
€ (D) 19.90 / (A) 20.50
sFr 28.90 (unverb. Preisempfehlung)

 

Wer mehr über das Buch, Thoreau und seine Bedeutung lesen möchte: Am 10. Mai 2015 war „Walden“ Buch der Woche im DLF: http://www.deutschlandfunk.de/henry-david-thoreaus-walden-plaedoyer-fuer-den-teilzeit.700.de.html?dram:article_id=319434