Anna Thur

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[Blogparade] Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauen in Film und TV

Die Königin der Blogparaden, die Singende Lehrerin, fragt nach unseren liebsten Heldinnen, nach starken Frauen aus Film und Fernsehen. Ein tolles Thema und hier sind meine 10:

 

Vikings‘ Lagertha (Katheryn Winnick)

Lagertha, die erste Frau von Ragna Lothbrok, ist unabhängig, stark und trotzdem feminin. Sie kämpft als Schild-Maid gleichberechtigt zwischen den Kriegern. Sie ist unnachgiebig, wenn es um den Schutz ihrer Familie geht. Sie ist bedingungslos in der Liebe und bei Entscheidungen. Und darüber hinaus ist die Umsetzung eine tolle Zeitreise, die Wikinger differenziert zeigt und die Ausstattung wurde mit Liebe gemacht.

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Quelle: Red Carpet News TV

 

Millenium Trilogie und besonders ‚Verblendung‘: Noomi Rapace ist Lisbet Salander

Sie ist zielstrebig, unberechenbar, wild, klar. Im Buch wie im Film eine bemerkenswerte Frauenfigur. Die trotzdem manchmal etwas traurig macht. Zum Beispiel als sie die Lederjacke für Mikael Blomkvist hat schneidern lassen und sie dann in der Mülltonne versenkt, weil sie ihn mit einer anderen Frau sieht. Konsequent und nachvollziehbar, trotzdem bis über die Schmerzgrenze hart.

 

‚Hancock‘ Charlize Theron als Mary

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Quelle: Sony Pictures Germany

 

Geniale Dialoge, tolle Story: Charlize Theron ist in ‚Hancock‘ schon eine tragende Figur, aber weniger vordergründig. Trotzdem spielt sie die zwei Männer in ihrem Leben mit dem Wenigen, was sie spielt, fast an die Wand. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie lässig zum Kühlschrank geht, der auf der Straße liegt, weil sie ihn durch die Wand katapultiert hat, ist unglaublich. Die Dialoge sind großartig. Nur das Nötigste, absolut treffend. Aber das wirklich Größte ist die Story. Das nenne ich eine starke Frau: Ihre Liebe verlassen, weil es nicht anders geht, liebevoll für andere da sein, sensibel und auf den Punkt durchsetzungsfähig. Und trotzdem den Mann Mann sein lassen. Das ist eine große Kunst. Auf der Leinwand wie im Leben.

 

‚Marvel’s The Avengers‘: Scarlett Johansson als Black Widow

Die schwarze Witwe hat eine üble Vergangenheit und ist als Charakter nicht immer klar zu fassen. Doch jeder hat eine zweite Chance und Jede so schöne Kampfszenen und Kostüme wie Scarlett Johansson als Natasha Romanoff // Black Widow verdient.

 

Das ist eine rein oberflächliche Wahl:

Angelina Jolie in ‚Wanted‘: heiß, präzise, unterhaltend.

Angelina hat schon in ‚Der Tourist‘ und in ‚Mr. & Mrs. Smith‘ beeindruckt. Aber hier noch einmal mehr. Gerade wahrscheinlich auch wegen der Story und ihrer Rolle. Denn eine ganz grundlegende Frage steht im Raum: Wie weit darf man gehen?

Sie macht gute Action-Szenen, die man ihr durchaus abnimmt. So wie bei Bruce Willis, die unglaublichsten Autostunts, die einfach Spaß machen. Und ich mag ihren Blick. Offene Augen, die aber selten wirklich böse aussehen. Sie sieht eher immer aus, als würde sie spielen.

 

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Die Qual der Wahl

Am Anfang konnte ich mich nicht wirklich zwischen Lisben aus Mentalist, Kate Beckett aus Castle, Beth Davis aus Stalker, Catherine Chandler aus Beauty & the Beast oder Abbie Mills aus Sleepy Hollow entscheiden. Diese dunkelhaarigen Crime-Heldinnen Schrägstrich Polizistinnen scheinen sehr beliebt zu sein, doch leider sind sie inzwischen auch oft ein wenig stereotyp. Trotzdem ist mir eine besonders ans Herz gewachsen, weil es die Serie insgesamt ist: Hawaii Five-O und als daraus Kono Kalakaua gespielt von Grace Park.

 

Abby in NCIS (Pauley Perrette)

Ganz und gar nicht stereotyp trotz Crime-Serie ist Abby Sciuto (Pauley Perrette).

Es ist schon so lange her, dass ich nicht mehr genau sagen kann, in welcher Staffel es war und was die Details sind. Aber wenn ich an Abby denke, sehe ich sie bei ihrem Abstecher nach Mexiko, in der gleißenden Sonne mit ihrem schwarzen Schirm. Und das ist auch die Episode, warum ich sie ausgewählt habe. Natürlich nicht, weil sie in der Sonne in Schwarz aushält, sondern weil ihr Ausflug nach Mexiko und das was danach kam, so sehr für ihre Stärke, Loyalität und ihr Verhältnis zu Gibbs steht. Die beiden verbindet etwas, trotz ihrer Ungleichheit.

Und abgesehen davon ist Abby toll, weil sie so nerdy besessen ihre Aufgaben in ihrem Kabuff löst.

 

Orphan Black

Bei Orphan Black ist dann natürlich die Frage, welche der Rollen man jetzt am besten findet. Und es ist unheimlich schwer, das von der schauspielerischen und dramaturgischen Leistung zu trennen, die vollbracht wurde, um mit einer Frau diese diversen Rollen auszufüllen. Da ich mich hier an der Stelle nur für eine entscheiden darf: Sarah Manning (Tatjana Maslany).

 

Xena (Lucy Lawless)

Es ist verdammt lang her (1995 bis 2001) und nicht viel ist im Gedächtnis geblieben. Ist auch nicht mehr unbedingt eine Serie, die man heute schaut. Ästhetisch, dramaturgisch gehört das einfach in eine andere Zeit. Aber zu dieser Zeit war sie toll, stark und wichtig. Einfach gute Unterhaltung.

 

Antihelden: Thelma & Louise

Es ist schwierig, Thelma und Louise als Heldinnen darzustellen. Denn da muss ich sofort daran denken, wie Susan Sarandon (sie war es, glaube ich), zum Jubiläum letztes Jahr sinngemäß meinte: „Manchmal kommen Frauen auf mich zu und sagen, wie toll sie die Geschichte gefunden haben und dass sie sie mit ihren Freundinnen nachspielen. Ich frage dann immer skeptisch: ‚Und: Welchen Teil?‘.“ Die Geschichte ist nicht witzig. Doch trotz aller Tragik steckt eine bewundernswerte Stärke in den Frauen und besonders in Louise Sawyer (Susan Sarandon). In der Story steckt Kraft und wenn ich an starke Frauenfiguren denke, denke ich auch an Thelma & Louise.

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Quelle: MGM (Metro Goldwyn Mayer)

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